Plasma-Technologie unterscheidet sich von anderen
Display-Systemen insofern, als hier in jedem Pixel (Bildpunkt) eine Lichtquelle
erzeugt wird. Zwischen den flachen Glaspanelen bewirken aufgeladene Elektroden
winzige Explosionen von Xenon-Gas, die eine ultraviolette Lichtstrahlung
verursachen, die ihrerseits rotes, grünes und blaues Phosphorlicht an der
Bildschirmrückseite erzeugt.
Im Gegensatz zu den
herkömmlichen Kathodenstrahlröhren, bei denen ein Bild in eine rasche Abfolge
von Bildpunkten auf dem Bildschirm zerlegt wird, werden sämtliche
Plasma-Displaypixel gleichzeitig "erhellt". Deshalb entsteht das
Plasmabild spontan und ist äußerst scharf. Es erstreckt sich gleichmäßig bis in
alle Ecken des Bildschirms - ganz ohne Verzerrung oder Flimmern.
Die
Plasmatechnologie gewährleistet eine brillante, gestochen
scharfe Bildqualität von unglaublicher Klarheit mit Hilfe von 256 Graustufen
und insgesamt 16,7 Millionen Farben

Dank der
Tatsache, daß beim Plasma-Display Helligkeit, Farbe und Kontrast jedes
einzelnen Bildschirmpixels eingestellt werden, entstehen keine
Helligkeitsunterschiede zwischen der Mitte des Bildschirms und den
Randbereichen. Außerdem sorgen die quadratischen Pixel für eine absolut präzise
Bildwiedergabe, frei von den Verzerrungen die man an den Rändern von
Kathodenstrahlröhren in Kauf nehmen muß.
160
° BetrachtungswinkelFlache Plasmabildschirme bieten gegenüber
Leuchtkristall-Displays (LCD) und Bildschirmen mit Rückprojektion einen
erheblichen Vorteil, insofern als die phosphorbeschichtete Bildschirmfläche
direkt stimuliert und das Bild nicht darauf projiziert wird.
Folglich kann die Plasmatechnologie
einen außergewöhnlich breiten Betrachtungswinkel erzielen - sowohl in
vertikaler als auch in horizontaler Richtung. Dies ermöglicht einer größeren
Zuschauerzahl eine klarere Sicht auf den Bildschirm.
Anders als Kathodenstrahlröhren schießen Plasma-Displays keine Elektronen auf den Bildschirm und werden daher auch durch die Nähe magnetischer Felder nicht gestört. Das bedeutet für die Praxis, daß Plasma-Bildschirme problemlos in der Nähe von Lautsprechern oder anderen starken magnetischen Quellen aufgestellt werden können, ohne daß dadurch Bildverzerrungen oder Störungen im Farbgleichgewicht verursacht werden.
Plasma-Displays
unterstützen eine Vielfalt von Bildschirmgrößen und arbeiten sowohl mit PAL-
als auch mit NTSC-Videoformat. Viele Plasmas
unterstützen zusätzlich auch SECAM und HDTV. Alle Displays sind
multimedia-fähig und bieten ein RS232-Terminal, so daß der Benutzer problemlos
zwischen Eingangssignalen aus unterschiedlichen Quellen umschalten kann.
Multi-lnput-Terminals gestatten sogar die Anzeige geteilter Bilder* auf einem
einzigen Plasma-Display.
* Erfordert einen.Multiple-Image-Splitter

